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Weltgebetstag

Nachricht Leer-Bingum, 14. Februar 2026
Weltgebetstag - 6. März 2026 in der Liudgerikirche Holtgaste

Gottesdienst
zum Weltgebetstag

am Freitag,
den 6. März 2026
um 19.30 Uhr

in der Liudgerikirche Holtgaste

Zum Weltgebetstag laden uns 2026 die Frauen aus Nigeria ein.

Nach dem Gottesdienst klingt der Abend bei einer Teetafel im Gemeindehaus an der Liudgerikirche Holtgaste aus. Herzlich Willkommen!

Weltgebetstag 2026 - vorbereitet von Frauen aus Nigeria

Seit fast einhundert Jahren laden Frauen in aller Welt am ersten Freitag im März zum Weltgebetstag ein. Der weltweit gefeierte Gottesdienst ist jedes Jahr einem anderen Land gewidmet und wird von einem ökumenischen Team vorbereitet.

Nigeria ist ist in diesem Jahr das Land, in dem der Weltgebetstag 2026 vorbereitet wurde. Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas – vielfältig, dynamisch und voller Kontraste.

Weltgebetstag 2026 - vorbereitet von Frauen aus Nigeria

Mit über 230 Millionen Menschen vereint Nigeria (der „afrikanische Riese“) über 250 Ethnien mit mehr als 500 gesprochenen Sprachen. Die drei größten Ethnien sind Yoruba, Igbo und Hausa, aufgeteilt in den muslimisch geprägten Norden und den christlichen Süden. Außerdem hat Nigeria eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit, nur 3% sind über 65 Jahre alt.

Dank der Öl-Industrie ist das Land nicht nur wirtschaftlich sondern auch kulturell stark. Es hat z. B. eine  boomende Film- und Musikindustrie. Reichtum und Macht sind jedoch sehr ungleich verteilt.

Am Freitag, den 6. März 2026, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr Hoffnung verheißendes Motto, angelehnt an Matthäus 11,28-30.

In Nigeria werden Lasten von Männern, Kindern vor allem aber von Frauen auf dem Kopf transportiert. Doch es gibt auch unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt.

Das facettenreiche Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an, noch sorgen sie für verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen zu Hunger. Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all dieser Katastrophen.

Hoffnung schenkt vielen Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Diese Hoffnung teilen uns christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen.