Lebendiger Adventskalender in unseren Gemeinden

Advent - Das Licht scheint in der Dunkelheit

Adventskonzert in der Bingumer Kirche

Lebendiger Advent

Advent in der Matthäikirche Bingum

Informationen zur Taufe

Im folgenden haben wir eine Seite der EKD aufgenommen, die einige grundsätzliche oder häufig gestellte Fragen zur Taufe beantwortet. Im Einzelfall bitten wir um Absprache mit der jeweiligen Gemeinde, in der die Taufe stattfinden soll.
Für die evangelisch-lutherischen Gemeinden Bingum, Holtgaste und Pogum finden Sie alle Ansprechpartner hier.

In welchem Alter sollte ein Kind getauft werden?
Meistens werden die Kinder im ersten Lebensjahr getauft. Aber auch eine spätere Taufe ist möglich, wenn das Kind schon bewusst wahrnimmt, was geschieht.

Was spricht für eine Kindertaufe?
Die Taufe soll als ein Geschenk Gottes verstanden werden. Gott spricht den kleinen Kindern seine Liebe zu, unabhängig davon, wie sie sich verhalten. Eltern und Paten haben die Aufgabe, stellvertretend für die Kinder den Glauben zu bezeugen und den Kindern von ihrem Glauben, aber auch von ihren Zweifeln zu erzählen.

Was ist, wenn ein Erwachsener getauft werden möchte?
Wir freuen uns, wenn ein Erwachsener zur Kirche dazu gehören will. Sprechen Sie Ihr Pfarramt hierauf an. In den meisten Gemeinden gibt es Angebote für eine Erwachsenentaufe. Der zuständige Pastor oder die Pastorin wird sich in einem persönlichen Gespräch gemeinsam mit Ihnen auf die die Taufe vorbereiten. In vielen Gemeinden wird dazu auch ein sogenannter Taufunterricht angeboten, in dem Ihre Fragen zum Glauben und Christsein Raum finden können.

(Anmerkung: In Bingum und Holtgaste finden mittlerweile regelmäßig Taufen von Erwachsenen statt. Die Taufgottesdienste werden meist außerhalb des Sonntagsgottesdienstes gestaltet. Wir freuen uns, wenn Sie den Zugang zum christlichen Glauben gefunden haben, und unseren Gemeinden angehören möchten.)

Was ist eine Nottaufe?
Wenn ein Kind bei der Geburt sehr krank ist und zu sterben droht, wird eine Nottaufe vorgenommen. Diese Taufe kann jeder Christ und jede Christin ausführen.

Kann mein Kind konfirmiert werden, ohne getauft zu sein?
Nein. Um konfirmiert zu werden, muss Ihr Kind getauft sein. Das geschieht meist kurz vor der Konfirmation.

Kann mein Kind zum Konfirmandenunterricht gehen, ohne getauft zu sein?
Ja. Ihr Kind nimmt an der Konfirmandenstunde teil und wird meist kurz vor der Konfirmation getauft.

Was bedeutet die Taufe?
Die Taufe ist in erster Linie die Zusage der Liebe und des Segens Gottes. Mit dem Akt der Taufe wird der Täufling auch in die Gemeinschaft der Christinnen und Christen aufgenommen.

Muss ich mich wiedertaufen lassen, wenn ich die Konfession wechsle oder wieder eintrete?
In Deutschland erkennen die christlichen Kirchen die Taufe gegenseitig an. Diese Kirchen haben sich in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossenen. Die Taufe ist einmalig und wird auch beim Übertritt in eine andere Konfession oder beim Wiedereintritt nicht wiederholt.

Wer sorgt für den Schmuck der Kirche?
Oft sind die Kirchen mit Blumen geschmückt. Wenn Sie besonderen Schmuck wünschen, sprechen Sie mit dem zuständigen Pfarramt. In den meisten Fällen ist dies möglich.

Dürfen wir während des Gottesdienstes fotografieren oder filmen?
Das wird in jeder Gemeinde unterschiedlich gehandhabt. In den meisten Gemeinden ist es inzwischen erlaubt. Es wird allerdings darum gebeten, dass eine Person das Filmen oder Fotografieren übernimmt, um unnötige Unruhe zu vermeiden. Wenn das Fotografieren während des Gottesdienstes nicht erlaubt ist, besteht meist die Möglichkeit, nach dem Gottesdienst noch Bilder zu machen.

Wie soll der Täufling während der Taufe gekleidet sein?
So bequem und dabei so festlich wie möglich. In vielen Familien gibt es Taufkleider, die von Generation zu Generation weiter gegeben werden. Das ist eine schöne Tradition.

Können wir selbst bestimmen, wofür im Taufgottesdienst gesammelt wird (Kollekte)?
In vielen Gemeinden ist es möglich, dass Sie den Zweck der Kollekte selbst bestimmen, z.B. für die Arbeit mit Kindern in der Gemeinde oder Organisationen, die Kindern helfen. Fragen Sie im Pfarramt nach!

Was kostet die Taufe?
Grundsätzlich ist die Taufe für die Kinder von Kirchenmitgliedern kostenlos. Nur wenn Sie besonderen Blumenschmuck oder ausgefallene musikalische Einlagen wünschen, entstehen Ihnen Kosten.

Wer kann Pate oder Patin werden?
Alle getauften Christinnen und Christen, deren Kirchen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) angehören. Evangelische Christen müssen konfirmiert und mindestens 14 Jahre alt sein. Das Patenamt ist ein kirchliches Ehrenamt, das die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche voraussetzt. Wer aus der Kirche ausgetreten ist, hat damit das Recht aufgegeben, Taufpate sein zu können.

Was ist ein Patenschein?
Ein Patenschein (manchmal wird er auch umgangssprachlich Taufschein genannt) wird von der Kirchengemeinde an Ihrem Wohnsitz ausgestellt, wenn Ihr zukünftiges Patenkind in einer anderen Gemeinde getauft wird. Der Patenschein bestätigt Ihre Zugehörigkeit zu einer christlichen Gemeinde. Er ist kostenlos und kann mündlich / per Telefon in der Kirchengemeinde an ihrem Wohnsitz beantragt werden.

Kann ich jemanden vom Patenamt entbinden?
Im Gegensatz zur möglichen Entbindung vom Patenamt auf eigenen Wunsch ist eine Streichung gegen den Willen des Paten - in den meisten Landeskirchen nicht möglich. Fragen Sie in Ihrem Pfarramt nach! Suchen Sie das Gespräch mit dem Paten, um den Konflikt gemeinsam zu klären. Sie können den Gemeindepastor oder die Pastorin zu einem klärenden Gespräch dazu bitten.

Wann endet das Patenamt?
In der evangelischen Kirche formal nach der Konfirmation. In der katholischen Kirche endet die Patenschaft nicht.

Kann ich mein Kind in einen kirchlichen Kindergarten schicken, wenn es nicht getauft ist?
Ja. Konfessionell gebundene Kindergärten nehmen auch ungetaufte Kinder auf. Sie als Eltern müssen aber damit einverstanden sein, dass Ihr Kind christliche Glaubensinhalte kennen lernt.

Gibt es eine ökumenische Taufe?
Nein. Da die Taufe zugleich die Aufnahme in eine konkrete Gemeinschaft ist, erfolgt sie immer innerhalb einer Konfession. Allerdings erkennen die in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossenen Kirchen die Taufe gegenseitig an. Die Taufe ist daher einmalig und wird auch beim Übertritt in eine andere Konfession nicht wiederholt.

Wir möchten unser Kind taufen lassen. Können wir gleichzeitig kirchlich heiraten?
Das können Sie. Von vielen Pfarrerinnen und Pfarrern wird ein solcher Gottesdienst „Traufe“ (Taufe und Trauung in einem Gottesdienst) genannt. Es haben sich inzwischen eigene Formen entwickelt. Sprechen Sie mit Ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer!

Ist eine Segnung statt einer Taufe möglich?
Die Segnung ist in manchen evangelischen Gemeinden zur möglichen Ersatzhandlung für die Taufe geworden. Damit wollen die Eltern dem Kind später die Möglichkeit zur freien Entscheidung zur Taufe lassen. Das kleine Kind wird in einer gottesdienstlichen Handlung gesegnet. Trotzdem ersetzt die Segnung nicht das Sakrament der Taufe und begründet nicht die Kirchenmitgliedschaft.

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Sie haben Fragen zu Konfirmation, Hochzeit, Sterben/ kirchliche Bestattung und (Wieder) Eintritt in die Kirche?

Hier finden Sie erste Antworten.

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Taufstein der Bingumer Matthäikirche

Informationen zur Taufe

Handreichung zur Taufe

Wir haben für Sie eine kleine Handreichung zur Taufe vorbereitet, in der der Gottesdienstablauf in unseren Gemeinden beschrieben wird und eine kleine Auswahl an Taufsprüchen zusammengestellt ist.

Diese Handreichung steht hier zum Download bereit:

Informationen rund um die Taufe

Taufbegleiter
Wissenswertes zur Taufe für Eltern und Paten

Weitere Informationen rund um die Taufe finden Sie auf der Seite Taufbegleiter der evangelischen Kirchen.
 

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